philm: Stalker – von Andrei Tarkowski

Freitag, 16. April 2010 um 18:00 Uhr, Apothekergasse 3

Stalker von Andrei Tarkowski, aus dem Jahre 1978, ist ein klassiker des sowjetischen Kinos und des Science-Fiction-Genres.

Grundlage des Films bildet das Buch Picknick am Wegesrand von den Brüdern Strugazki - allerdings bedient sich der Film nur eines kleinen Ausschnittes des Buches und erweitert die darin enthaltenen Ideen.

Ausgangspunkt des Filmes ist ein zeitloser Ort, der in der nähe einer sogenannten "Zone" liegt. Diese Zonen entstanden bei der Berührung der Erde mit außerirdischem Material. Die Zonen, militärisch bewacht, sind gefährliche Orte, in denen ein großteil aller physikalischen Gesetze der Erde außer Kraft getreten sind. Der Stalker ist ein Mann, der unerlaubter Weise, andere Menschen durch die Zone führt. Es kursiert das Gerücht, dass es in der Zone einen Ort gibt, an dem sich alle Wünsche erfüllen. Die Aufgabe des Stalkers ist es, einen Wissenschaftler und einen Schriftsteller an diesen Ort zu bringen. Diese gefährliche Reise entpuppt sich dann aber schnell als eine Reise durch die je eigene Innerlichkeit mit verblüffenden Folgen.

*delta zeigt den Film in der ungekürzten Fassung in deutscher Synchronisation (2,5 Stunden) mit einleitenden Worten von Sarah Berger.